Honig- Produkt emsiger                           Sammelleidenschaft

Auf dem Flug sammeln die fleißigen Bienen süßen Nektar aus Blüten und Honigtau uns speichern diesen in ihrer Honigblase. Schon unterwegs wird das Gesammelte mit Körpersäften angereichert und dann im Bienenstock wieder und wieder von Zelle zu Zelle umgetragen, dabei mit Spurenstoffen angereichert und gleichzeitig eingedickt, bis der Honig ausgreift ist. Erst dann wird der Honig endgültig in die Honigzellen eingelagert und mit einem luftundurchlässigen Wachsdeckel verschlossen.

Für ein Glas Honig (500gr) müssen Arbeitsbienen rund 40.000 mal ausfliegen und dabei 2-7 Millionen Blüten besuchen. Sie legen dabei eine Strecke zurück, die dem dreifachen Erdumfang entspricht.  

 

Echter Deutscher Honig vom heimischen Imker…

…..  besonders regionale Honigsorten sind sehr beliebt. Regionaler Honig ist immer wie ein Abbild der nektar- und honigtauspendenden  Pflanzen aus einer bestimmten Region, dies macht Honig aus dem Glottertal so unverwechselbar und besonders. Nachfolgend finden Sie eine Beschreibung der gängigsten heimischen Honigarten.

Ähnlich wie beim Wein verhält es sich auch beim Honig:

Jeder Jahrgang und jede Herkunft haben ihren eigenen Charakter in Farbton  und Aroma, von der Natur jedes Jahr auf ein  Neues komponiert.    

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Glottertäler Tannenhonig (Weißtanne):

Eine absolute Spezialität, schon deswegen, weil ihn der Imker meist nur im Abstand mehrerer Jahre ernten kann. Aber auch sein kräftig-würziges Aroma und seine dunkelbraune bis schwarzgrüne Farbe machen den Tannenhonig so außergewöhnlich.

Glottertäler Waldhonig:

Diese Köstlichkeit gewinnen die Bienen aus dem Nektar und Honigtau verschiedener Baumarten, insbesondere Fichte, Linde, Ahorn und  Kastanie. Dadurch ist er besonders reich an Mineralstoffen.
Man erkennt ihn an seinem würzigen Geschmack und seiner bräunlichen Färbung.  

Glottertäler Blütenhonig:

Blütenhonig stammt aus einer Vielzahl von verschiedenen Blüten, so z.B. von Wiesenblumen, Sträuchern und Bäumen, aber auch  Himbeeren oder Brombeeren sind bei den Bienen beliebte Nektarspender. Entsprechend dem örtlichen Blütenangebot reicht die Farbe des Blütenhonigs von hellgelb bis dunkelgelb oder gelblich-braun. Auch im Geschmack ist Blütenhonig besonders facettenreich.  

Rapshonig:  

Wie es der Name schon sagt, stammt dieser Honig überwiegend aus der Rapsblüte. Er ist gekennzeichnet von einer nahezu weißen Farbe und einem milden und feinen Aroma. Rapshonig ist nur durch die Wanderung mit den Bienen zu Rapsfelder, z.B. auf die Baar möglich.    

 

Infos zu Sortenhonige  

 

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Allgemeine Infos zu Honig:

Spezifische Eigenschaften von Honig

  • Honig dürfen keine anderen Stoffe zugefügt werden.
  • Honig muss (soweit möglich) frei von organischen und anorganischen honigfremden Stoffen sein. Dem Honig dürfen jedoch keine honigeigenen Stoffe entzogen werden, soweit dies beim Entfernen von organischen oder anorganischen honigfremden Stoffen nicht unvermeidbar ist.
  • Honig darf keinen fremden Geschmack oder Geruch aufweisen, nicht in Gärung übergegangen oder gegoren sein oder so stark erhitzt worden sein, dass die Enzyme erheblich oder vollständig inaktiviert wurden.

Was passiert bei der Lagerung von Honig?

  • Honig ist bei sachgerechter Lagerung (trocken, dunkel,
    kühl = ca. 16 °C) über mehrere Jahre haltbar. Er wird durch seinen hohen Zuckergehalt sowie seiner Inhaltsstoffe, die die Entwicklung von Mikroorganismen hemmen, konserviert.
  • Bei sachgemäßer Lagerung werden sich auch die genannten Parameter innerhalb von 24 Monaten nur unwesentlich ändern.
  • Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)

  • Das  MHD bezeichnet den Zeitpunkt, bis zu dem ein Lebensmittel bei sachgerechter Lagerung seine spezifischen Eigenschaften behält.
  • Der  Honig kann auch nach dem Ablauf des festgelegten Datums noch vermarktet werden, vorausgesetzt, die spezifischen Eigenschaften sind noch erhalten.
  • Spezifische Eigenschaften von Honig - dafür garantiert der Imker bis zum Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums.